Was ist Café Immico?

Cafe Immico wurde ins Leben gerufen um jungen, unternehmenswilligen GründerInnen mit migrantischen Wurzeln ein Netzwerk zu bieten, welches sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Als Immepreneur (Immigrant Entrepreneur) kann man auf Experten und Berater im Netzwerk des Café Immico zurückgreifen, die einem bei Start- und Gründungschwierigkeiten, bzw. der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten helfen. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die ‚Media Coverage‘. Während eines Café Immico finden sich regelmäßig Journalisten und Blogger ein, die nicht nur über die Veranstaltung selbst, sondern auch über die TeilnehmerInnen und deren Geschäftsidee berichten.

Wie funktioniert Café Immico?

Dr. Ahmad Majid, Ideengeber und Verantwortlicher für das Projekt, möchte unter den teilnehmenden Startups eine ‚Give & Take‘-Attitude entwickeln: Zunächst profitieren die JungunternehmerInnen von der Unterstützung des Netzwerks. Konkret, arbeiten die Immepreneurs zwei Monate lang mit Experten und Beratern zusammen um eine Strategie zu entwickeln, eine Produktidee auszubauen oder bereits konkrete Probleme in der Gründungsphase in Angriff zu nehmen. Nach zwei Monaten findet das nächste Café Immico statt, in denen die TeilnehmerInnen Ihren Fortschritt (Progress) in einem PPP darstellen, Ihre Zukunftspläne erläutern (Plans), sowie auf eventuelle Probleme während der Zusammenarbeit eingehen (Pains). Danach gehören die JunggründerInnen zum Netzwerk des Café Immicos an, und sollen im Idealfall selbst als Experten anderen Immicos, zur Verfügung stehen. Sei es durch Workshops bzw. Präsentationen bei zukünftigen Veranstaltungen oder im Rahmen eines Buddyprogramms als Mentoren.

Was macht ein Waschbote beim Café Immico?

Unsere Bekanntschaft mit dem unermüdlich für Startups kämpfenden Ahmad Majid, sowie die Tatsache, dass auch wir beide Migrationshintergrund aufweisen, machte aus den Waschboten eine Immico. Die Eltern von Michael kamen, genau wie die meinigen, Anfang der 80er Jahre nach Österreich. Obwohl wir Österreich nie mit etwas anderem als unserer Heimat identifiziert hatten und uns in Wien mehr als zuhause fühlen, können wir die Startschwierigkeiten von jungen Menschen in einem fremden Land nachvollziehen. Vor allem mit einem anderen kulturellen Background ist es leider nicht immer selbstverständlich akzeptiert zu werden und seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Bei Café Immico haben wir mit jungen Menschen zu tun gehabt, die nicht nur ihre Visionen mit ihren Mitmenschen teilen möchten, sondern ihren (unternehmerischen) Traum aktiv verfolgen. Die Erfahrungen, die wir im und um Café Immico sammeln konnten, haben uns bestätigt, dass unser Land durch Unterstützung solcher Menschen nur dazugewinnen kann. Im Endeffekt hat uns das Projekt geholfen, unsere Idee weiterzuentwickeln, uns selber zu pushen und neue, nachhaltige Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns, unsere Erfahrung und unser Know-How schon bald zukünftigen Immicos zur Verfügung zu stellen.